Die
Vizepräsidentin Aus-&. Fortbildung informiert:
Sabine Linderer, Pernauerstr.73, 83024 Rosenheim, Fon: 08031 288639
Mail: ausbildung(at)ssvb.de
hier
kommen wir zum Hauptaufgabengebiet des SSVB. Bei etablierten Sportverbänden
bedeutet Aus- und Fortbildung eigentlich nur die Aus- und Fortbildung
der Übungsleiter und Trainer. Für das Training und die Fortbildung
der Aktiven sind, soweit es sich nicht Spitzensportler handelt, die
von speziellen Landes-/ Bundestrainern betreut werden- die Vereine
zuständig. Im Bereich des SSVB sind die Vereine hierzu noch nicht
in der Lage.
Aus
diesem Grund übernimmt auch diese Aufgabe vorläufig der
SSVB. Mittelfristig muss der SSVB die Vereine jedoch in die Lage versetzen,
die Aufgabe „Training und Fortbildung der Aktiven“ selbst
wahrzunehmen. Abgesehen davon, dass der einzelnen Sportler mehr von
regional konzentrierten Lehrgängen und vor Ort betreuten Trainingsstrecken
etc. profitiert und auch Verein/Vereinsleben lebendiger werden, werden
mittelfristig wohl finanzielle Unterstützungen an entsprechende
Aktivitäten der Vereine geknüpft werden.
Good
Mush Sabine
Lehrgang
„T.T.E.A.M / Tellington Touch“
Infos/Anmeldung zum Lehrgang:
schriftlich bei Sabine Linderer, Pernauer Straße 73, 83024 Rosenheim
E-Mail: ausbildung@ssvb.de, Telefon 08031/288639
Bei der Zimmervermittlung kann gerne geholfen werden
11.11.-13.11.2011 - Dachsteingletscher
Ausschreibung
.pdf
SSVB-Skating-Lehrgang
Insgesamt 4 Skating Trainingseinheiten am Samstag und Sonntag.
Seilbahn zum Gletscher+Loipengebühr, Theorieabend (Lauftechnik-Videoanalyse),
Kurtaxe,
Übernachtung im Doppelzimmer mit Halbpension im Hotel-Pension
„Kobaldhof“,
Vorberg 234, A-8972 Ramsau/Dachstein. www.kobaldhof.at
Bericht
Skating-Lehrgang von Bernd Spring
Der Skating-Lehrgang vom 11. - 13. November 2011 auf dem
Dachstein-Gletscher aus Teilnehmer-Sicht.

Es
war mein erster Skating-Lehrgang und wahrscheinlich sogar mein erster
Kurs auf sportlichem Terrain seit meiner Schulzeit - dem obligatorischen
Ski-Lager - vor vielen Jahren. Jedenfalls kann ich mich nicht mehr
wirklich daran erinnern, unter fachmännischer Anleitung einer
Sportart nachgegangen zu sein. Umso gespannter war ich, ob ich dabei
was lernen und gleichzeitig auch meinen Spaß haben kann.
Petra
holte mich am Freitag Nachmittag direkt von der Arbeit ab, so dass
wir am frühen Freitag Abend den Kobaldhof am Fuß des Dachstein-Gletschers
erreichten. Der Kobaldhof bietet mehr Luxus und Komfort, als ich es
von meinen üblichen Pensionen und Ferienwohnungen im... sagen
wir "eher preisgünstigen Segment" gewohnt bin: schöne
und räumlich großzügige Doppelzimmer mit Balkon, ein
edles Badezimmer, im Außenbereich eine Blockhaus-Sauna, welche
mit einem Holzofen beheizt wird, und vieles mehr.
Ein
Salat- und ein warmes Buffet standen am Freitag schon bereit, was
sehr praktisch war, da die Ankunftszeiten der Teilnehmer recht unterschiedlich
waren. Einige haben eine stundenlange Anreise in Kauf genommen, um
sich von DSV-Trainer Stefan in die Geheimnisse, welche hinter mysteriösen
Umschreibungen wie "zwei-eins", "eins-eins" oder
"nageln" verbergen, einweihen zu lassen. Die Truppe war
mit 8 Teilnehmern recht übersichtlich, was dem gesellschaftlichen
Aspekt entgegenkam. Gemeinsame Interessen und Gesprächsthemen
wurden schnell ausfindig gemacht und bereits nach dem ersten Abend
verstand man sich prächtig.


Im
Frühreif zu Berge.
Der
Samstag als Kernstück des Wochenendes wurde von vorne bis hinten
ausgenutzt. Am Anfang stand das reichhaltige Frühstücksbuffet
(ab 7 h) und eine Stunde später, mit dem Notwendigsten für
den Tag im hochalpinen Bereich im Rucksack verstaut, ging es mit frisch
frei gekratzten Autoscheiben zur Gletscher-Bahn. Hier herrschte großer
Andrang: viele Kids mit XXL-Klamotten, Red Bull Dose und Snowboard
unter dem Arm machten sich auf den Weg, um den Tag mit waghalsigen
Sprüngen und dem Beschäftigen des Rettungshubschraubers
zu verbringen. Jedem das seine.
Aller Anfang ist horizontal.
Mit spielerischen Aufwärmübungen begann Stefan, uns an den
schneereichen Untergrund zu gewöhnen. Anschließend ging
es auf die über 7 km lange Skaterbahn, wo wir ein kurzes und
flaches Teilstück in Beschlag nahmen, um dort die Basisschritte
für unsere anfixierten Skijöring-Karriere zu legen. Dabei
musste Stefan den Spagat vom Nahezu-Vollprofi zum Anfänger wie
mir schaffen. Dank motivierter Truppe und Trainer war auch das kein
Problem. Nach monatelanger Schneee-Abstinenz musste nahezu jeder mal
kurz den unfreiwilligen Kontakt zum Boden aufnehmen und gegen Mittag
fühlten sich alle gleichermaßen reif für eine Pause.
In der zweiten Trainingseinheit des Tages bediente Stefan zwischendurch
seine Videokamera, um unsere akrobatischen Talente zu konservieren.
Cineastisches Highlight.
Als wir am späten Nachmittag wieder zurück zum Kobaldhof
kamen, musste ich mich zwischen einer Stunde Schlaf und einem gepflegten
Sauna-Gang entscheiden, bevor das Abendessen serviert wurde. Ich ging
in die Sauna – eine gute Entscheidung! Kulinarisch spielt der
Kobaldhof in einer höheren Liga. Ob man sich für die regionale
Spezialität oder für das vegetarische Gericht entschieden
hat: Qualität und Portionsgröße wissen voll zu überzeugen.
Etwas weniger überzeugen konnte mich meine Skating-Technik. Das
entstandene Filmmaterial war gnadenlos ehrlich, und dank eines spektakulären
Stunts wäre es von der FSK vielleicht erst ab 18 freigegeben
worden.
Während
man auf den Brettern steht, wird einem gar nicht bewusst, was man
für eine unökonomisch veranlagte Figur abliefert - die Wahrheit
kann grausam sein. Aber mit einem großen, gekühlten Bier
in der Hand und dem Vorsatz im Kopf, am kommenden Tag gezielt an den
gröbsten Patzern zu feilen, war dies eine der wichtigsten Lerneinheiten.
Meine Spinne webt einen verdammt kleinen Kreis, sagt das Diagramm.

Neuer Tag, neues Glück.
Ich habe noch gar nicht erwähnt, was für ein Glück
wir mit dem Wetter hatten: auf knapp 2700 m nur wenige Grad unter
Null, Sonnenschein satt und nahezu windstill. So begannen wir auch
am Sonntag rechtzeitig mit hochalpinen Aufwärmübungen wie
dem normalen und frontalen Hampelmann, gefolgt von einer Runde Langlauf-Rugby.
Anschließend teilte Stefan die Truppe in Fortgeschrittene und
in Noch-Nicht-Ganz-So-Weit-Fortgeschrittene, wie ich mal "meinen
Haufen" betiteln will, ein. Gezielt wurden die Bestandteile einer
grundlegenden Bewegungstechnik, Zwei-Eins, einzeln eingeübt und
anschließend zusammengesetzt. Stefan beobachtete unsere Übungen
und korrigierte "live" oder vergab verbale Leckerchen, die
man gerne entgegen nahm.

Ein Skating-Lehrgang ist kein Kinder-Geburtstag.
Ist die Gleitphase zu kurz? Die Gewichtsverteilung auf dem Ski nicht
ausgewogen? Tänzeln Hüfte und Oberkörper zu sehr herum?
Stefan lokalisierte die Schwächen, aber auch die Stärken
jedes Teilnehmers exakt.
Der Kurs war effektiv und hat verdammt sehr viel Spaß gemacht.
Er ist kein Kindergeburtstag. Zum Glück!
29.12./30.12.2011 - Haidmühle
Ausschreibung
.pdf (Ersatz 05./06.01.2012)
SSVB-Lehrgang „Schlittenfahrtechnik“
Praxis im Schlittenfahren – der Schlitten wird von einem Skidoo
gezogen.
Die Referenten zeigen und korrigieren Euer Fahrverhalten: Kurventechnik,
Bremstechniken, pedalen und das Meistern von schwierigen Situationen.
Und Ihr erhaltet Tipps wie z.B. ein Team sicher fixiert werden kann
usw.
Bei genügend Teilnehmern werden wir zwei Gruppen bilden, die
abwechselnd
fahren. Nach einer Mittagspause von ca. 1 Stunde werden die Videos
besprochen, die wir am Vormittag von Euch gemacht haben. Im Anschluss
daran könnt Ihr das Erlernte in die Praxis (bis ca.16.00 Uhr)
umsetzen.
Mittwoch: Praxis im Schlittenfahren von 9.00 Uhr – 15.00 Uhr
Der Schlitten wird auch heute wieder von einem Skidoo gezogen.
(siehe Vortag, jedoch ohne Videokontrolle; Mittagspause ca. 1 Stunde)
SSVB-Lehrgang
„Sommer Trainingscamp“
Teilnehmer: Alle, die sich vielfältig und gezielt auf die kommende
Wintersaison vorbereiten wollen.
Wir haben wieder ein interessantes und abwechslungsreiches Trainingsprogramm
für Dryland- und Nordicstyle-Musher zusammengestellt. Das Training
ist für Anfänger wie auch Fortgeschrittene geeignet. Gruppeneinteilung
erfolgt vor Ort.
Programm: Theorie: Trainingslehre und -gestaltung für Nordicstyle-Mushern/Langläufern.
Praxis:
Rollski- und Inlinertraining, Intervalltraining, Koordination, Spiel-
und Wettbewerbsformen in der Gruppe, Skigang und sportliches Nordic
Walking/Running. Evtl. Videoanalyse für Rollski.
Ausrüstung:
Skating-Rollski oder/und Inliner, Gelände-Laufschuhe,
(bitte mitbringen) Langlauf und Nordic-Walking-Stöcke.
Schutzausrüstung wie Helm, Knie-/Ellenbogenschützer, Handschuhe